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Die Sonnencreme von LR heißt Aloe Vera Sun Lotion LSF 50 und gehört zur Pflegelinie Aloe Via. Ein Lichtschutzfaktor von 50 bedeutet hohen Schutz vor UVB-Strahlung, er wirkt aber nur, wenn du genug aufträgst: Gemessen wird er mit 2 mg pro Quadratzentimeter Haut, für den ganzen Körper eines Erwachsenen sind das etwa drei bis vier Esslöffel. Nachgecremt wird etwa alle zwei Stunden und nach jedem Baden.
In diesem Check erklären wir, was LSF 50 genau aussagt, wie viel Sonnencreme du brauchst, was „wasserfest“ bedeutet, worauf du bei Kindern achten solltest und für wen die LR-Sonnenlotion eine gute Wahl ist.
Kurz gesagt
- Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger du dich mit Sonnenschutz in der Sonne aufhalten kannst als ohne, bevor die Haut rot wird, und bezieht sich auf UVB-Strahlung.
- Das UVA-Siegel im Kreis zeigt laut Verbraucherzentrale, dass der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des angegebenen UVB-Schutzes beträgt.
- Wer zu dünn cremt, verliert viel Schutz: Laut Pharmazeutischer Zeitung tragen viele Menschen nur 0,5 bis 1 mg pro Quadratzentimeter auf und erreichen damit nur ein Viertel bis die Hälfte des angegebenen Schutzes.
- Nachcremen erhält den Schutz, verlängert die Schutzzeit aber nicht.
- Babys gehören laut BZgA nicht in die direkte Sonne, für Kinder sind Schatten, Kleidung und Sonnenschutz mit mindestens LSF 20 wichtig.
Was bedeutet LSF 50 bei einer Sonnencreme?
Der Lichtschutzfaktor, kurz LSF oder SPF, wird im Labor an Freiwilligen bestimmt. Er gibt an, um wie viel länger die Haut mit Sonnenschutz UVB-Strahlung ausgesetzt sein kann als ohne, bevor eine Rötung entsteht. Die Pharmazeutische Zeitung erklärt, dass ein Produkt mindestens LSF 6 haben muss, um als Sonnenschutzmittel zu gelten. LSF 50 gehört damit zu den hohen Schutzstufen.
Der LSF sagt nur etwas über UVB aus, also die Strahlung, die vor allem Sonnenbrand verursacht. UVA-Strahlung dringt tiefer in die Haut ein. Laut Verbraucherzentrale erkennst du einen ausreichenden UVA-Schutz am Siegel mit den Buchstaben UVA in einem Kreis. Es bedeutet, dass der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des UVB-Schutzes beträgt. Achte beim Kauf jeder Sonnencreme auf dieses Siegel.
Die Verbraucherzentrale beschreibt auch eine Faustregel für die Schutzzeit: Eigenschutzzeit der Haut mal Lichtschutzfaktor, davon zieht man etwa ein Drittel ab. Bei einer Eigenschutzzeit von zehn Minuten und LSF 10 kommt man so auf rund 60 Minuten statt 100. Diese Rechnung ist eine grobe Orientierung und funktioniert nur, wenn du genug Creme verwendest.
Wie viel Sonnencreme brauchst du wirklich?
Hier liegt der häufigste Fehler. Der Lichtschutzfaktor wird mit 2 mg Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut gemessen. Die Verbraucherzentrale rechnet das für den ganzen Körper eines Erwachsenen auf drei bis vier Esslöffel um. Das ist deutlich mehr, als die meisten auftragen.
Die Pharmazeutische Zeitung verweist auf Untersuchungen, nach denen Menschen meist nur 0,5 bis 1 mg pro Quadratzentimeter verwenden. Damit sinkt der tatsächliche Schutz auf die Hälfte bis ein Viertel des angegebenen Wertes. Aus LSF 50 wird so schnell ein Schutz, der eher einem LSF 12 bis 25 entspricht. Ein hoher LSF gleicht zu dünnes Cremen teilweise aus, verhindert aber keine Lücken. Besonders oft vergessen werden laut dem Artikel Ohren, Nacken, Stirn und Füße.
Ein praktischer Tipp hilft dabei: Trage die Sonnencreme zweimal hintereinander auf. So erreichst du eher die nötige Menge und schließt Lücken. Eine Wartezeit vor dem Sonnenbad ist laut Pharmazeutischer Zeitung nicht nötig, du kannst also direkt vor dem Rausgehen cremen.
Wie oft musst du nachcremen, und was heißt „wasserfest“?
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, etwa alle zwei Stunden nachzucremen, außerdem nach dem Schwimmen und nach dem Abtrocknen. Wichtig ist der Hinweis, dass Nachcremen die Schutzzeit nicht verlängert. Es erhält nur den Schutz, der durch Schwitzen, Reiben und Wasser verloren geht. Ist die rechnerische Schutzzeit vorbei, braucht die Haut eine Pause von der Sonne.
„Wasserfest“ ist ein festgelegter Begriff. Die Pharmazeutische Zeitung erklärt, dass ein Produkt so heißen darf, wenn nach zweimal 20 Minuten Baden unter Testbedingungen noch mindestens die Hälfte des Lichtschutzfaktors messbar ist. „Extra wasserfest“ bedeutet dasselbe nach viermal 20 Minuten. Auch wasserfeste Produkte musst du nach dem Baden erneut auftragen. Ob ein Produkt als wasserfest ausgewiesen ist, steht auf der Verpackung.
Welcher Sonnenschutz passt zu welcher Situation?
Nicht jeder Tag braucht dieselbe Strategie. Die folgende Tabelle gibt eine Orientierung für typische Situationen in Deutschland.
| Situation | Worauf es ankommt | Praktischer Tipp |
|---|---|---|
| Arbeitsweg und Stadt im Frühling | Gesicht, Hände und Nacken sind der Sonne ausgesetzt | Sonnenschutz morgens auf die freien Stellen, Kappe oder Hut |
| Badesee oder Ostsee im Sommer | Wasser und Sand reflektieren, Abwaschen durch Baden | Großzügig cremen, nach jedem Baden nachcremen, Schatten in der Mittagszeit |
| Wandern in den Alpen | Höhere UV-Belastung in der Höhe, lange Zeit draußen | Hoher LSF, Sonnenbrille, Lippen und Ohren nicht vergessen |
| Garten und Sport im Freien | Schwitzen und Reiben tragen Creme ab | Alle zwei Stunden nachcremen, Pausen im Schatten |
| Kinder auf dem Spielplatz | Kinderhaut ist empfindlicher | Schatten, Kleidung, Hut und Sonnenschutz auf freien Stellen |
Was gilt für Kinder und Babys?
Kinderhaut braucht besonderen Schutz, weil ihr Eigenschutz sich in den ersten Lebensjahren erst entwickelt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schreibt auf kindergesundheit-info.de, dass Babys gar nicht in die direkte Sonne gehören und Kleinkinder bis zum Kindergartenalter starke Sonne meiden sollten. Schatten und bedeckende Kleidung sind der wirksamste Schutz, ergänzt durch Hut mit Nackenschutz und eine Sonnenbrille mit gutem UV-Filter.
Auf die freien Hautstellen wie Gesicht, Hände und Fußrücken kommt ein Sonnenschutz mit mindestens LSF 20, nach jedem Baden wird nachgecremt. Zwischen 11 und 15 Uhr sollten Kinder an sonnigen Tagen im Sommer und Frühling laut BZgA nicht draußen in der prallen Sonne spielen. Für Babys und Kleinkinder gibt es eigene Kinder-Sonnenschutzprodukte. Hat ein Kind trotzdem einen Sonnenbrand, liest du in Aloe Vera nach Sonnenbrand, was zu tun ist und wann du zum Arzt solltest.
Für wen eignet sich die LR Aloe Vera Sun Lotion LSF 50?
Die Aloe Vera Sun Lotion LSF 50 ist eine Sonnenlotion aus der Aloe-Via-Reihe. Der hohe Lichtschutzfaktor macht sie zu einer Wahl für Tage, an denen du lange draußen bist, etwa im Urlaub am Meer, beim Wandern oder an langen Sommertagen im Garten. Als Lotion lässt sie sich auf größeren Flächen gut verteilen, was hilft, die nötige Menge tatsächlich aufzutragen.
Wer helle Haut hat, schnell einen Sonnenbrand bekommt oder viele Muttermale hat, profitiert besonders von einem hohen Schutz. gesundheit.gv.at zählt diese Gruppen ausdrücklich zu denen, die sich gut schützen sollten. Bevor du die Lotion zum ersten Mal großflächig verwendest, teste sie an einer kleinen Stelle, vor allem wenn du zu Reaktionen auf Kosmetik neigst. Angaben zu UVA-Siegel, Wasserfestigkeit und Inhaltsstoffen findest du auf der Verpackung und auf unserer Produktseite.
Auch die Lagerung spielt eine Rolle, denn Sonnencreme verträgt keine Hitze. Lass die Flasche nicht im heißen Auto liegen und bewahre sie am Strand im Schatten auf. Das Symbol mit dem offenen Tiegel zeigt, wie lange das Produkt nach dem Öffnen verwendbar ist. Reste vom Vorjahr solltest du daraufhin prüfen.
Was ersetzt Sonnencreme nicht?
Sonnenschutzmittel sind ein Baustein, nicht der einzige. Laut BZgA sollen ein hoher LSF und häufiges Cremen nicht dazu verleiten, länger ungeschützt in der Sonne zu bleiben. Schatten, Kleidung und die Vermeidung der Mittagssonne bleiben die wichtigsten Maßnahmen. UV-Strahlung ist ein Risikofaktor für Hautkrebs. Wenn sich ein Muttermal verändert, juckt, blutet oder neu auffällt, lass es hautärztlich untersuchen. Frag in deiner Hausarzt- oder Hautarztpraxis auch nach der Hautkrebs-Früherkennung.
Hier findest du die LR-Sonnenlotion mit LSF 50 auf unserer Produktseite. Weitere Pflegeprodukte zeigt die Kategorie Aloe-Vera-Pflege.
Häufig gestellte Fragen
Ist LSF 50 doppelt so stark wie LSF 25?
Nein, so einfach ist es nicht. Der Unterschied in der gefilterten UVB-Strahlung ist kleiner, als die Zahlen vermuten lassen. Ein hoher LSF gleicht aber kleine Fehler beim Auftragen besser aus.
Kann ich die Sun Lotion auch im Gesicht verwenden?
Viele verwenden Sonnenlotionen für Gesicht und Körper. Wenn deine Gesichtshaut empfindlich ist oder zu Unreinheiten neigt, teste das Produkt zuerst an einer kleinen Stelle.
Reicht eine Tagescreme mit LSF im Sommer?
Für kurze Wege in der Stadt kann das reichen. Für lange Zeit im Freien trägt man Tagescreme meist zu dünn auf, dann ist ein eigener Sonnenschutz sicherer.
Muss ich mich auch bei Wolken eincremen?
Ja, denn UV-Strahlung dringt auch durch eine leichte Wolkendecke. Bei längerem Aufenthalt im Freien lohnt sich Sonnenschutz auch an bedeckten Sommertagen.
Wann sollte ich mit dem Eincremen im Jahr beginnen?
Am besten beginnst du schon im Frühling. In dieser Jahreszeit ist die Sonne oft kräftiger, als die kühlen Temperaturen vermuten lassen, und die Haut ist nach dem Winter nicht an die Sonne gewöhnt.
Quellen
- Verbraucherzentrale: Sonnencreme – worauf Sie achten sollten (Stand 13.08.2026)
- Pharmazeutische Zeitung 28/2014: Sonnenschutz – auf den Faktor kommt es an
- BZgA, kindergesundheit-info.de: Sonnenschutz für Kinder
- Gesundheitsportal gesundheit.gv.at: Sonnenbrand
Wir sind unabhängige LR-Partner und sprechen nicht im Namen von LR Health & Beauty. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder dermatologische Beratung.
